Hendrik Jorgensen  Hendrik Jorgensen

Durch den  frühen  Tod  seines Vaters   musste  Hendrik  Jorgensen  bereits  in
jungen Jahren dessen Handelsniederlassung in  der  Neuen  Welt  übernehmen.

Hendriks wahre Leidenschaft gilt jedoch  der  Poesie  und  wenn  der  verkappte
Künstler  nachts  an  seinen  Gedichten  feilt,   verbraucht   er   Unmengen   an
Lampenöl.

Leider fehlt  Jorgensen  nicht  nur  das Gespür  für  zarte  Verse,  sondern  auch
das  Verständnis  für  das  harte  Handelsgeschäft.  Dementsprechend   erfolglos
 ist  er  mit  beidem  geblieben  und   hat   die   bescheidenen   Ersparnisse   seiner
Familielängst verschleudert.

Der  gutmütige  Hendrik  ist   durch  seine  zahlreichen   Misserfolge   ein   sehr
unsicherer, zurückhaltender Zeitgenosse, was er durch übertriebene Freundlichkeit wettzumachen versucht.

Da er sich  grundsätzlich  für  unterlegen  und  unfähig  hält,  meidet  er  jeglichen
Konflikt  mit  anderen  und  ist  schnell  dazu  bereit,  Zugeständnisse  zu  machen
und dabei selbst unverschämten Forderungen mit eingezogenem Kopf nachzugeben. Seinen Verbündeten  steht  er  gleichermaßen  bedingungs- wie  hilflos  zur  Seite.



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